Projekt #1: Privates Streuner Shelter

Mit dem Projekt „Streuner-Shelter“ planen wir den dringend notwendigen Bau eines eigenen kleinen Tierheims, in dem die Hunde aufgefangen werden sollen, die auf Grund von gesundheitlichen Problemen oder unzureichender Sozialisierung noch nicht für den Transport bereit sind. Das Ziel ist es, die Tiere dort in Ruhe zu betreuen und zu trainieren sowie auf ein normales Hundeleben vorzubereiten. Aber auch Mütter mit ihren Welpen, einzelne Welpen oder Hunde, die sicher ausreisen werden, sollen dort untergebracht und transportfertig gemacht werden. So ist eine kontrollierte und stressfreie Haltung der Hunde außerhalb des öffentlichen Tierheims gewährleistet.

Abseits, damit die möglichen Nachbarn sich nicht belästigt fühlen, und in der Nähe des öffentlichen Tierheims gelegen, sind wir derzeit auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten von ca. 60 m2 mit angeschlossenem Garten, der als Auslauf und Spielwiese für die Hunde genutzt werden kann. Zwar wird auch hier eine Zwingerhaltung erforderlich sein, jedoch werden immer mind. zwei Tiere zusammen gehalten, um die Sozialisierung und das Rudelverhalten zu fördern.

Finanziell tragen wir als Verein „Ein Herz für  Streuner“ dieses Projekt mit Hilfe von Spendengeldern komplett selber und sehen uns dabei mit folgenden Anforderungen konfrontiert:

Wir benötigen etwa 5.000,- Euro als Startkapital für Renovierungsarbeiten, den Bau von Zwingern und gesicherter sowie artgerechter Ausstattung des Gebäudes und Geländes, damit wir den Hunden ganzjährig ein Maximum an Komfort bieten können und das Gelände absolut aus- und einbruchssicher ist. Angedacht ist eine Ratenzahlung nach den jeweiligen, fertiggestellten Arbeitsschritten, da wir dies am sichersten im Sinne des Mitteleinsatzes sehen. Des Weiteren sollte die Miete für das Grundstück/Gebäude für ein halbes Jahr im Voraus gesichert sein. Für die med. Behandlung, Miete, 1,5 Angestellte und die Fütterung von im Durchschnitt ca. 30 Hunden rechnen wir mit einem monatlichen Betrag von ca. 2.000,- Euro, der sich folgendermaßen zusammensetzt:

  • Miete: 500,- Euro
  • Futter: 400,- Euro
  • 1 Festangestellter, der für die Betreuung und Versorgung zuständig ist: 550,- Euro
  • 1 Hilfskraft, als Unterstützung und für die tägliche Säuberung der Zwinger: 150,- Euro
  • Medizinische Versorgung, die durch einen Pauschalpreis für max. 25 – 30 Hunde die allgemeine Betreuung (Entwurmung, Behandlung bei Infektionen, Demodex, Entflohung, tägliche Begutachtung der Hunde, Vergabe von Medikamenten, etc) deckelt: 400,- Euro – alle anfallenden Extrakosten wie spezielle Medikamente, Kastrationen, OPs etc. kämen on top

Der Tagesablauf der Hunde würde so aussehen, dass sie in Gruppen von zueinander passenden Tieren gehalten werden, sich bei kontrollierten Spielstunden im Garten mit Spielzeug etc. und unter Aufsicht austoben können. Es sollen regelmäßige Spaziergänge und (Schlepp-)Leinentrainings stattfinden und auch die Fellpflege inkl. Badeeinheiten würde nicht zu kurz kommen – natürlich immer mit Rücksicht auf die natürliche Schutzbarriere der Haut oder aus medizinischen Gründen. Auch medizinische Behandlungen gehören bei Bedarf zur Routine.

Des Weiteren wird versucht, den Tieren eine Ausbildung zu ermöglichen, deren Ziel es ist, ihnen mehr Sicherheit für ihr zukünftiges Leben zu geben. Dies geschieht je nach Wesen und Sozialisierungszustand individuell und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, jedoch stets über positive Erlebnisse, soziale Kontakte mit anderen Hunden und Menschen und auch über regelmäßige Fütterungen und eine medizinische Versorgung. So können sie Vertrauen auf- sowie Stress abbauen und besser für Vermittlungen eingeschätzt und beurteilt werden. Nach Möglichkeit lernen die Hunde hier auch zwanghaftes Verhalten wie Kauen, Kratzen, Lecken, Beißen, Springen usw. abzulegen und ihr Selbstbewusstsein aufzubauen und zu stärken. Mit Hilfe der Schleppleine werden Situationen wie der Kontakt mit anderen Hunden, aber auch das Bewegen auf anderen unbekannten Untergründen wie Brücken, Gras, im Wald, auf wackeligen Konstruktionen, etc. trainiert, um Ängste abzubauen und die Hunde zu sozialisieren. Im Laufe ihrer Entwicklung werden auch die Verträglichkeit mit Katzen und Kindern getestet, um die Tiere später optimal vermitteln zu können.

Dank der oben genannten Maßnahmen wäre es möglich, den zukünftigen Hundebesitzern eine persönliche Beschreibung mit allen wichtigen Informationen, die während der Arbeit mit dem Hund gewonnen werden konnten, zu liefern.

Da für uns die Sensibilisierung der Bevölkerung und ihr Verständnis für Hunde ebenfalls ein wichtiger Baustein sind, ziehen wir es in Betracht, mit einer ortsansässigen Schule ein Gemeinschaftsprojekt auf die Beine zu stellen, bei dem Kinder an den richtigen Umgang mit Hunden heran geführt werden. Dies wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und sowohl die Kinder, als auch die Hunde würden davon in großem Maße profitieren!

Wie schon die Kostenaufstellung gezeigt hat, sind wir dringend auf Hilfe durch Spendengelder angewiesen. Nur gemeinsam und mit finanzieller Hilfe ist die Umsetzung des geplanten Shelters möglich und auch nur dann langfristig haltbar und realistisch umsetzbar. Deshalb sind wir für jede Spende dankbar.  Alle Spenden sind steuerlich absetzbar und Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt.

Vielen Dank für die Unterstützung!