CHAP – ca. 7 Monate

CHAP – ca. 7 Monate

46240 Bottrop. Chap durfte Ende September zu seiner Pflegefamilie nach Bottrop reisen. Hier ein Update nach der ersten Woche:

Herzensbrecher Chap ist inzwischen ca. 7 Monate alt und hat in seinen ersten Tagen in Deutschland schon richtig viel gelernt: Er ist bereits stubenrein und die ersten Grundkommandos klappen schon. An der Leine läuft er gut und lässt sich auch schön zurückrufen. Klar, manchmal möchte er einfach toben und kann sich dann kaum zurückhalten, egal wo er gerade ist. Dann kann es auch vorkommen, dass er vor lauter Freude an Leuten hochspringen möchte, aber das ist immer nur spielerisch gemeint und daran wird auch geübt. Er ist halt noch ein junger Bub und muss in den nächsten Monaten viel lernen. Chap ist 46 cm groß und wiegt 15 Kilo, wird aber noch ein Stück wachsen. 

In dem wunderschönen Rüden stecken wahrscheinlich Hütehund-Gene und deshalb braucht er auf jeden Fall eine positiv verstärkende Hundeschule, liebevolle Konsequenz, Bewegung und geistige Beschäftigung. Dann wird er ein treuer, toller und sehr intelligenter Begleiter durch Dick und Dünn.

Chap ist sehr verschmust und kann gar nicht genug davon bekommen, das ist wirklich ganz bezaubernd. Kinder mag er gerne, allerdings sollten sie bereits standfest sein, da er manchmal noch etwas wild ist beim Toben – aber wenn man „Aus“ sagt weiß er bereits, dass jetzt mal gut ist.

Chap kann in Bottrop gerne kennengelernt werden.

Seine Geschichte:

Zalau, Rumänien. Hallo, hier kommt Chap! Chap…der Name ist Programm und sagt eigentlich schon alles über den kleinen Kerl: freundlich und neugierig, frech mit Schalk hinter den süßen Schlappohren, sehr menschenbezogen und energiegeladen. Er ist nicht zu übersehen, denn er ist wunderschön, sehr präsent und sucht immer aktiv die Aufmerksamkeit, ist für jede Streicheleinheit dankbar und möchte gar nicht, dass es aufhört.

Chap wurde ganz alleine in der Nähe des Shelters von Zalau gefunden, verzweifelt im Müll nach Essen suchend, ausgehungert und stark dehydriert. Sobald unsere Tierschützerin Heni die Autotüre öffnete, ist er auch schon reingesprungen und hat damit seine vermutlich letzte Chance genutzt.

Wie alle Hunde, und auch Menschen, kommt zudem jeder noch so süße Zwerg irgendwann in die Pubertät. Es werden Grenzen ausgetestet und bereits Gelerntes gerne auch mal vergessen. Die Hormone spielen verrückt und es herrscht oft Chaos im Kopf. Hier ist es wichtig, dem Schützling mit Liebe und jeder Menge Geduld beiseite zu stehen. Mit einer Erziehung, die auf positiver Verstärkung basiert, setzt man den Grundstein für eine gute Bindung und tiefes Vertrauen. Respekt, Verständnis und Fürsorge ist in dieser Phase besonders wichtig. So wird sich auch der größte Frechdachs zu einem wunderbaren Alltagsbegleiter entwickeln.
Der Besuch einer Hundeschule ist besonders in dieser Phase hilfreich für die Entwicklung. Dort kann er unter Aufsicht mit Fellkumpels herumtollen, positive Erfahrungen sammeln und gemeinsam mit seinem Menschen das Hunde-ABC trainieren. Das macht nicht nur Spaß, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Hund und Mensch.

Mit Artgenossen versteht sich Chap sehr gut, auf Katzenverträglichkeit konnte er bisher nicht getestet werden.

Chap ist geimpft, entwurmt, entwurmt und gechipt und bringt einen eigenen Eu-Heimtierausweis mit. Nach positiver Vorkontrolle und gegen eine Schutzgebühr von 450 Euro kann Chap dann endlich in sein eigenes Zuhause reisen.

Danke Monika S.! Du hast Chap seinen Namen geschenkt und ihm damit den ersten Schritt für seinen Weg in ein sicheres und schönes Zuhause ermöglicht!

https://youtube.com/shorts/vkLKjkeVOrw

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