MAXIMO – ca. 1,5 Jahre

MAXIMO – ca. 1,5 Jahre

25946 Norddorf auf Amrum. Für Maximo suchen wir 3 Zimmer, Küche, Bad….Leider benötigt Maximo mehr Zeit für intensives Training draußen und die jetzige Familie kann dem nicht auf Dauer gerecht werden und hat sich sehr schweren Herzens entschieden, ihm die Möglichkeit für einen neuen Anfang bei empathischen lieben Menschen zu geben. Der schöne Bub sucht somit eine Pflegestelle oder besser noch sein Zuhause, in dem er für immer ankommen darf.

Maximo ist ein Traumjunge, jetzt 66 cm groß und 33 kg schwer. Ein bildschöner Schäfimix, der jedem Schäferhundfan das Herz höher schlagen lässt. Maximo ist ein Traumhund, seine aktuelle Baustelle sind jedoch die Aufenthalte draußen. Hier benötigt er Training und Führung durch den Alltag.

Hier ein aktueller Bericht der jetzigen Halterin, die das Wesen von Maximo perfekt beschreibt:

„Max ist sehr menschenbezogen und freut sich über Zuwendung, die er auch gerne einfordert. Da wo seine Menschen hingehen, da möchte auch Max sein. Ich denke, dass Max auch sehr kinderlieb ist. Nur würde er sie nicht ernst nehmen. In seinem jetzigen zu Hause lernt Max, dass seine Menschen die „Raumverwaltung“ übernehmen. Er muss nicht bei jedem Toilettengang seiner Menschen dabei sein und auch auf das Sofa darf er nicht. Das mit dem Sofa hat Max schnell verstanden. Ob die Badezimmerregel immer noch gilt wird regelmäßig von Max überprüft. Max zeigt seinen Menschen jedoch auch gerne, dass er sich selbst beschäftigen kann, zum Beispiel mit Schuhen oder der Fernbedienung. Max gibt all seine Schätze bereitwillig wieder ab. Auch leckere Knochen oder sein Futter. Er zeigt keinerlei Anzeichen von Resourcenverteidigung weder bei seiner Bezugsperson noch bei anderen ihm bekannten Menschen. Ist Max mal mit einem „nein“ nicht einverstanden, kommt der Dickkopf durch. In dem Fall sucht er sich eine ebenfalls verbotene (und das weiß er genau) Alternativhandlung. Hier heißt es dann konsequent bleiben und nicht nachgeben bis das Thema geklärt ist. Generell ist Max eher der Typ „unsensibel“. Dafür nimmt Max einem aber auch wirklich nichts übel.

Max kann bereits ein paar Stunden alleine zu Hause bleiben. Lieber noch wird er natürlich mitgenommen. Max liebt Autofahren. In der Regel dauert es nur ein paar Sekunden bis er sich lang hingelegt hat und tief und fest in seiner Autobox schläft. Autofahren macht Max immer unfassbar müde. Max hat im Schlaf noch eine Superpower: Er kann sehr laut und menschenähnlich schnarchen. Dieses Talent hat Max auch schon im Büro bei der Arbeit zur Schau gestellt, denn ab und zu darf Max auch mit in das Büro. Apropos schlafen… Die Silvesternacht hat Max auch verschlafen. Die Böllerei hat ihm nicht so viel ausgemacht.

Weniger gelassen verhält sich Max auf Spaziergängen bei anderen Hunden. Nicht, weil er ihnen etwas Böses möchte, sondern weil er einfach unbedingt hin muss. Nimmt er eine frische Fährte von einem anderen Hund auf, ist Max bereits ganz aufgeregt. Kommt ein Hund entgegen, muss rechtzeitig auf Max eingewirkt werden. Wird dies nicht getan, so hat man 33 kg in der Leine hängen und lautstark in hohen Tönen bellen, die sich notfalls auch drehen und wenden, um irgendwie aus Halsband und Geschirr auszubrechen. Als einmal ein angeleinter Hund auf Max zugerannt kam, war Max im siebten Himmel. Er hat sich nur gefreut. Inzwischen wurde viel mit Max geübt und Spaziergänge mit einem anderen Hundehalter sind möglich und am einfachsten wenn der andere Hund hinter Max läuft. Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn. Max hat hier einen anderen Rüden mit dem er im Garten frei laufen darf und zeigt auch unangeleint keinerlei Aggressionen. Hauptsächlich ist Max an Laufspielen interessiert. Eine Hundebox und Decke des anderen Rüden verblieb einmal im zu Hause von Max, was dazu führte, dass Max den Abend vor der Hundebox lag, an der Decke schnüffelte und weinte.

Max reagiert ebenfalls stark auf Bewegungsreize und würde, wenn man ihn doch nur ließe, Autos, Fahrradfahrern, Reitern und Joggern hinterherjagen. Auch hier muss man im richtigen Moment den Zugang zu Max bekommen, damit er nicht in die Leine steigt. Wir üben jeden Tag mit diesen Reizen umzugehen. Tatsächlich entscheidet Max selbst, was für ihn gerade Priorität hat. Riecht es an einer Stelle besonders gut, können ihm manche Bewegungsreize tatsächlich auch kurzfristig egal sein. Tendenziell ist es einfacher mit Max in einer Umgebung zu sein, in der eher viele Reize sind, als in einer Umgebung zu sein, in der ein einziger Reiz ständig die Aufmerksamkeit von Max erregt. Schwierig sind auch die Situationen, die so plötzlich kommen, dass man nicht vorbereitet ist, zum Beispiel wenn plötzlich ein Fahrradfahrer von hinten an einem vorbei fährt. Aber auch die Art des Reizes hat einen Einfluss auf Max Reaktion. Bei Autos kann bereits ein kleiner Impuls vom Menschen reichen und Max Reaktion auf das Auto ist kaum wahrzunehmen. Bei Reitern hingegen ist sehr viel mehr Aufwand nötig.

Max ist stubenrein, hört in reizarmer Umgebung gut auf seinen Namen, freut sich über Lob und kennt einige Begriffe, wie „komm“, „nein“, „sitz“, „hop“ (Kofferraum) und „warte“. So hat er zum Beispiel gelernt sich hinzusetzen und einmal kurz zur Ruhe zu kommen, bevor eine Straße überquert wird. Er weiß außerdem, dass er erst nach Aufforderung aus dem Kofferraum springen darf. In der Wohnung hat Max seine festen Ruheplätze, die er auch annimmt. Theoretisch kann er auch „platz“, praktisch jedoch oft nicht.

Max verträgt bisher alles an Futter und Leckerlis und macht generell einen sehr robusten Eindruck. Er geht auch bei starkem Regen und Sturm gerne raus und liebt es durch Wassergräben zu laufen.“

Er wird nach positiver Vorkontrolle gegen eine Schutzgebühr von 405 Euro vermittelt. Maximo ist kastriert und gechipt, bringt selbstverständlich einen EU-Heimtierausweis mit und würde sich ebenfalls sehr über eine Pflegestelle freuen.

Wer kann sich vorstellen, diesem wunderbaren großen Jungen ein neues Zuhause zu schenken?

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